Aktuelles


28.03.20

Tipps gegen eventuelle Langeweile … Teil 2

„stay home and make rigs“…

Waller-Vorfächer für die kommende Saison bauen!

Falls Ihr das noch nicht gemacht haben solltet, mistet Eure Tackle Tasche (-n) doch einfach mal aus! Schmeißt die Kleinteile, wie überdimensionale oder beschädigte U-Posen, Monster-Haken, zu schwache Wirbel, die Ihr schon x-mal in der Hand hattet und überlegt habt, ob sie nicht doch für Irgendwas zu gebrauchen wären, weg! Auch die verrosteten Dinge, z. B. Haken, könnt Ihr getrost in die Tonne werfen. Und zur Frustbewältigung, weil die Box so leer geworden ist, baut neue Rigs! Die Zeit wird kommen, in der man wieder ohne Gedanken an Krankheit haben zu müssen, ans Wasser gehen kann. Und dann werdet Ihr froh sein, dass Ihr Euch die Zeit für diesen Frühlingsputz in der Kleinteile-Tasche genommen habt. Bevor Ihr nun fleißig Rigs baut, schaut Euch die Haken an. Vielleicht müssen diese noch „scharf gemacht“ werden. Ehe man sich nun einen Schleifstein anschaffen würde, die ausgediente Nagelfeile der Freundin oder Frau tut es auch! Gerade mit der feineren Seite kann man die Hakenspitze nachschleifen. Ich habe Euch hier mal meine/ unsere Lieblings-Varianten an Rigs reingestellt. Vielleicht ist ja etwas für Eure saubere, entrümpelte und aufgeräumte Rig-Tasche dabei?

Viel Spaß beim knoten!

Ach so, wegen Material, wir nehmen aus Überzeugung von Climax entweder die Planer Board Line 1,3 mm (Kevin´s und Volker´s Favorit), oder das Kevlar Braid in 1,0 mm und/ oder das Soft Mono, ebenfalls von Climax.

Auf der nachfolgenden Skizze (Betonung liegt dabei wirklich auf „Skizze“!):

Rig 1: Für Forelle oder ähnlich großen Köderfisch gedacht. Ob Ihr Mono oder Kevlar nehmt,

dass ist so eine Glaubensfrage! In harter Strömung wäre Mono meine Nummer eins!

Das große Öhr, damit man den Stinger, Nr. 4, anknoten kann.

Rig 2: Entweder für Tauwürmer oder Grundeln. Auch hier ist Kevlar oder Mono Ansichtssache, oder

abhängig davon, ob Ihr im ruhigeren Wasser oder im Strom angeln wollt.

Rig 3: Für kleinere Köfis, oder „mittlere“ Köderfische. Auch hier wieder das größere Öhr, falls Ihr zusätzlich einen Stinger nehmen wollt.

Rig 4: Der Stinger, würde ich mit Kevlar machen! Haben die Erfahrung gemacht, dass bei

steiferem Mono die Fehlbissrate höher ausfällt! Man kann sich ja 2 oder 3

verschieden große Drillinge richten. Eine Gesamtlänge von 40 bis 60 cm sollte reichen!

 

Beim nächsten Rig handelt es sich um Kevin´s Lieblings-Montage, und das für´s ganze Jahr!

Entgegen anderer Meinungen oder vermeintlichen Trends, ist hier weniger mehr, ja viel mehr. Die Liste an großen und natürlich auch kleinen und mittleren Wallern ist lang, die unser Kevin damit fangen konnte. Das wäre das Rig 5!

Jetzt kommen wir zu zwei Rigs, bei denen man wieder etwas Kleinzeugs zusätzlich braucht:

Zum einen das „Buzzer“- Blatt, zum anderen ein Spinnerblatt in Weidenform oder „Willow“ benannt. Zum „Willow“ solltet Ihr noch einen kleineren Sprengring und einen kleinen Wirbel haben. Diese Kleinteile, also auch den „Buzzer“ und das „Willow“ könnt Ihr bei www.maro-spinnerbau.de im Online.Shop bestellen.

Rig 6: Eine Montage ähnlich wie mit einer Propeller-U-Pose, jedoch nur mit dem Propeller („Buzzer“). Das kleine Ding macht ordentlich Alarm, gerade in mittlerer bis Starker Strömung! Alle Fans der Propeller-U-Posen haben somit eine Alternative, wenn man nur ein kleine U-Pose einsetzen möchte statt der normalen und einer Propelle-Subfloat! Muss ehrlich sagen, dass ich kein großer Freund von diesem Rig bin, da 1. viele Angler die Propeller-U-Pose verwenden und das seit einiger Zeit, und ein Gewöhnungseffekt eingetreten sein könnte. Und 2. mir die Rotation zu gleichmäßig ist! Aber, muss auch sagen, dass viele Kollegen auf diese Form schwören!

 

Jetzt aber zu meinem Favoriten-Rig Nr 7.

Das Rig mit diesem „Willow“-Blatt, lose an einem kleinen Tönnchenwirbel und ebenso kleinen Sprengring hängend. Man zieht das Vorfach, am besten das Soft-Mono durch das obere Wirbelauge, stoppt den Wirbel davor und dahinter mit einem kleinen Silikon-Tube, Innendurchmesser 1 bis 1,2mm. Der Vorteil: selbst bei kleinster Bewegung oder wenig Strömung flattert

das Blättchen unregelmäßig rum! Daher kam auch mal der Name „Flattermann“.

Wichtig bei der Montage, dass das Spinnerblatt, übrigens ca. 5cm lang bzw. Größe 4, zwischen U-Pose und dem/ den Haken sitzt. Ich bevorzuge ca. 5 cm vorm Haken, ist dann wie ein „natürlicher Kunst-Köder“. Wenn es vor oder oberhalb der U-Pose sitzt, dann vermackt es Euch die U-Pose!

 

So, hoffe ich konnte Euch ein paar nützliche Tipps geben, und Ihr habt was zu bauen oder was

neu zu tüfteln! Viel Spaß beim knoten… 😊

 

PS.: Falls Ihr das schon Alles gemacht haben solltet, habt Ihr Eure Rollen mal gewartet? Geölt und/ oder gefettet? Die alte Schnur runter geschmissen, Neue (Climax) aufgespult, von Hand selbstverständlich? Na?

 

PPS.: Und: bleibt oder werdet gesund!!!


25.03.20

Tipps gegen eventuelle Langeweile …

Blinker-Eigenbau,oder „pimp the spoons…“

Vielleicht habt Ihr ja die Möglichkeit an Rohmaterial, dickeres Blech, zu kommen und seid handwerklich

geschickt? Dann könnt Ihr Euch den oder die Wunsch-Blinker bauen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt! Egal ob längliche oder kurze gedrungene Form, ob leicht oder stärker gekrümmt, alles mal ausprobieren! Nachfolgend paar Bilder von Frank, meinem guten Freund und Guide- und Team-Kollegen von der aktuell ebenfalls abgeriegelten Insel Rügen. Frank wäre auch viel lieber mit seinen Gästen unterwegs, aber wegen der Pandemie fällt die Frühjahr-Lachs-Saison komplett ins Wasser! Auch aus bisschen Zeitvertreib, aber hauptsächlich aus Experimentierfreude baut Frank sich seine Blinker, die leichten fürs Lachs-Trolling, die schweren Löffel fürs Hechtangeln, gerne selbst. Ich finde,

dass da ein paar echt heiße Teile draus geworden sind!!!

Die meisten Blinker-Legenden sind meiner Meinung nach wohl eher aus Zufall entstanden! Die Grund-Idee mag schon bestanden haben, aber alles andere wurde dann so nach und nach, vor allem nach dem ersten Wasserlauf gebaut, verändert, gebogen, flachgeklopft, usw. Wenn Ihr nicht ans Wasser gehen könnt oder dürft, ein Kinderplanschbecken, zur Not die Badewanne, reichen für einen ersten Testlauf.

Lasst aber die Haken noch weg, es könnte sonst Ärger wegen des Planschbeckens mit dem Nachwuchs geben… 😊

Wenn Ihr nicht die Möglichkeit für den Komplett-Eigenbau-Blinker haben solltet, denke dass das ein großer Teil sein dürfte, dann könnt Euch aber Blinker-Rohlinge besorgen.

Auch wenn es die meist nur in der Leicht-Variante gibt, dann legt 2 Rohlinge aufeinander. Nicht wegen des „Klapperns“, wegen des höheren Gewichtes!!! Bezugsquelle für solche Rohlinge findet Ihr am Ende des Textes.

Ihr könnt aber auch die vorhandenen Blinker tunen, „auf-pimpen“! Einzig notwendiges Werkzeug wäre eine gute Sprengringzange (meine ist von Illex und nun schon stolze 15 Jahre alt. Ja, sau teuer…, aber hält…). Und eine Wasserpumpenzange und/ oder eine Kombizange. Damit könnt Ihr den vorhandenen Blinker etwas, na sagen wir mal in Form bringen. Etwas mehr gebogen und der Lauf wird gewollt unrunder.

Mein Lieblings-Tuning bestand aus einem Spinnerblatt in Weidenblattform! Vor über 17 Jahren hatte ich schon begonnen, mit dem Anhängen von Spinnerblättern die handels-üblichen Blinker Modelle, bevorzugt den guten alten Effzett, aufzumotzen. Wenn diese spezielle, längliche Form eines Spinnerblattes richtig

eingehängt wird, bringt es das faulste Stück Metall zum Tanzen! Aber halt, es darf gerade nicht richtig, sondern muss „falsch“ rum einhängt werden. Ich versuche es mal Euch zu erklären: Das Blatt sollte mit in den Sprengring am Haken eingehängt werden. Wichtig: Der Hakenschenkel muss länger als das Spinnerblatt sein, sonst gibt’s verbogenes Blatt und Fehlbisse! Die Wölbung vom Spinnerblatt sollte am Hakenschenkel „anliegen“. Ich glaube, es wäre besser, ich hänge neben dem Detailbild noch eine Skizze an, ist doch schwierig es richtig zu erklären.

Neben dem Spinnerblatt könnt Ihr natürlich auch Twister oder lange Twisterschwänze auf den Einzelhaken aufziehen. Einige Kollegen schwören darauf. Ich ehrlich gesagt war nie ein großer Freund davon. Dann doch lieber dem Gummifisch oder Twister einen richtigen Spinner der Größe 4 oder 5 vorschalten, dies Gespann macht ordentlich Radau.

Ein noch heftigerer Radau-Bruder als das Spinner ist das „Buzzer Spinnerblatt“! Also ein Propeller, ähnlich wie bei der Propeller-U-Pose, dem Gummiteil vorgeschaltet.

Mehr Alarm geht nimmer!!! Probiert es einfach mal aus!

Wo bekommt man nun diese Kleinteile wie Spinnerblatt, Buzzer, usw? Schaut bei

www.maro-spinnerbau.de im Online-shop rein, da findet Ihr alles!!!

 

Hoffe, dass ich Euch paar Denk- und Bastelanstöße geben konnte, und Ihr nun Euren eigenen Spezial-Blinker bauen oder so umbauen könnt wie Ihr wollt!

Ansonsten, bleibt oder werdet gesund!!!


22.03.20

Bilder - Zugabe

 

Hier noch ein paar schöne Bilder, Impressionen von der Ebro Tour von und mit Michel und Volker ...


19.03.20

Ringlos happy,

die neue Catfire Vertical Heavy Inliner

Ich hatte vorkurzem ja über die erste Test-Tour von Michel und Volker an den Fluss Ebro geschrieben, und dass die beiden Männer aus meinem Team mit den neuen Catfire Ruten sehr zufrieden waren.

Heute möchte ich noch paar Zeilen zur Catfire Inliner schreiben. „Ringlos happy“ kann man es schon nennen, wenn man beim Boots-, speziell beim Vertikalangeln keine Angst haben muss, dass die Schnur sich

zwischen zwei Ringen irgendwo verhakt, am Rutenhalter, oder an der Tackle-Tasche oder, oder. Alle, die schon vom Boot aus geangelt haben, werden da sicherlich solche oder ähnliche nicht so tolle Erfahrungen gemacht haben, oder?

Der „worst case“ ist aber das Anstoßen eines Rutenringes an der Bordwand. Ich hatte mir vor ein paar Jahren mal den 2. Ring meiner kurzen Klopf-Rute eben an der Bordwand geschrottet. Ein Waller gab im  nochmals Gas und zog bei dieser Flucht die Rute mit einem harten Ruck nach unten. War zwar mein Fehler,

hatte nicht aufgepasst, dennoch ärgerte ich mich tierisch! Das kann bei einer Inliner nicht passieren…!

Volker nahm die Catfire Inliner bei mir in Empfang. Beim ersten Ansehen und der ersten „Trocken-Übung“ war er etwas zurückhaltend mit seinem Urteil. Die Rute kommt „brett-hart“ rüber. Das war sie dann auch beim Vertikalangeln und auch im Drill.

Gleich der erste Wels war gut über 2 Meter, und der wollte mal überhaupt nicht ans Boot und Ruhe geben! Aber er hatte bei dieser Aktion der Rute keine Chance!

Zudem hatte man immer direkten Kontakt zum Vertikalköder, egal wie leicht oder schwer der Kopf war.

Und genau wegen dieser „Härte“ hatten Volker und Michel Null Abrisse!!! Bei weicherer Spitzenaktion kann man während der Drift schon mal für einen ganz kurzen Moment den direkten Kontakt nach unten verlieren. Und schon hängt man am Gewässergrund. Das passierte in keiner Phase, selbst als der Wind auflebte und zusätzlich zur Flussströmung Schub gab!

Die Gerätezusammenstellung beim Härtetest am Ebro:

Catfire Vertical Heavy Inliner, Tica Victor, Seamaster Super Braid mit 0,35mm.


14.03.20

„Das Netz vergisst nix …“ Teil 2

Oder: noch eine kleine Reise in die Vergangenheit!

Es war oder ist wohl einer meiner ersten Artikel zum Thema Welsangeln. Und es müsste vor fast genau 15 Jahren gewesen sein, als dieser in der Rute & Rolle erschienen ist!

Viel hat sich seitdem nicht verändert, zumindest was die Köderauswahl anbelangt. Und wenn ich mir so die Bilder anschaue, in das ein oder andere vertraute Gesicht blicke…, ja, auch wir waren mal jung … 😊!

Mein guter alter Freund Kalle, der gleich dreimal darin erscheint, und ich waren damals viel am Rhein unterwegs.

Kalle ist heute ein sehr guter und gefragter Guide am Ebro (www.extreme-ebrofishing.com) und führt in seiner 2. Heimat seine Gäste zu den Wallern!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen! Nächste Woche geht’s dann weiter mit

Fiiisch…!

PS: aktuell wichtiger als wohl jemals zuvor: bitte passt auf Euch auf!!!


11.03.20

Trolling Bungee Rig „S“ wie Seeforelle ?!

Vor paar Tagen kam eine Fangmeldung eines langjährigen Guidingkunden und Freundes bei mir aufs Handy rein:

„Habe mir Heute (Mittwoch 04.03.20, Anmerk. v JK) Zeit genommen und bin zum Seeforellen-Fischen gefahren. Habe auch eine Schöne gefangen, natürlich mit Bungee Rig von Dir. Bilder kommen gleich. 74 cm und 4,7 kg. Grüße, Sepp“

Na dann auch nochmal von hier ein dickes Petri zu der wirklich schönen und gut genährten Seeforelle!!!

Und was mein Freund und Sportex Teamkollege Frank auf der Ostsee immer wieder beim Lachs-Trolling aufs Neue beweist, die Trolling Bungee Rigs funktionieren. Frank bevorzugt das dickere „R“. Aber bei den leichten Löffeln für die Seeforellen ist das „S“ genau richtig!


07.03.20

Eigentlich wollte ich "Mike" schön früher hier reinstellen..., aber so langsam gibts einen "Meldungs-Stau". Soll heißen, es wird Fiiisch gefangen...! 😊

 

Und last but not least, der 4. Mann im Team JK: Mike.

Er kam 2016 als Letzter in mein Team. Auch Mike war bei einem Guiding, in diesem Fall war es ein Händler – Waller – Kurs von Wolfgang Berse (www.bigfishangelmarkt.de). Es war zudem ein Kurs, bei dem mal kein Waller auf die Landungsmatte kam. Dafür wurde ich fast die ganze Nacht von den Teilnehmern mit Fragen gelöchert.

Mike war besonders Wissens-durstig. Wie viele andere Welsangler sind sein Vater und er davor Karpfenangler gewesen, eine gute Voraussetzung besonders für die Welsangelei. Daher war es für mich auch nicht verwunderlich, dass Mike an der Mission „Heimat-Wels“ nach dem Kurs dranblieb.

Er deckte sich komplett mit geeigneten Wels-Tackle ein, angefangen von der U-Pose bis hin zur Sportex Rute. Es dauerte auch nicht lange, bis Mike das zuvor beim Kurs Gelernte in aller Bravour umsetzte: gleich der erste Waller auf die nigelnagelneue Ausrüstung war ein Fisch ü 2m! Ein Start nach Maß! Es folgten einige erfolgreiche, aber auch einige Fisch-lose Sessions. Mike blieb und bleibt dennoch am Ball, wie man so schön sagt.

Das, und seine Bodenhaftung, Zuverlässigkeit und die große Lust Neues zu lernen und sich zu erarbeiten waren

die Gründe, warum er nun auch im Team JK als Nummer Vier drinne ist!

Aber nicht nur das Ansitzangeln betreibt er, auch das Spinnfischen ist sein Ding. Hier aber nicht nur auf Waller, sondern auch die Jagd im Dunkeln auf Zander & Co macht er akribisch und leidenschaftlich. Selbst die nicht gerade wenigen Welse, die ihm auf das leichte Zandergeschirr einstiegen, konnten ihm den Spaß nicht nehmen

(siehe Video „Shit happens“).


04.03.20

Wie ein kleines Kind unmittelbar vor Weihnachten …

… bin ich mir die letzten Tage vorgekommen! Grund war nicht Weihnachten oder ein sonstiges Jubiläum, sondern die Neuigkeiten während der Ebro-Tour von Michel und Volker aus meinem Team.

Die Beiden hatte einige Punkte auf ihrer und meiner to do – Liste an den Tagen vor und nach Fasching abzuarbeiten.

Unter anderem war Volker gespannt auf seine neuen Catfire 270er Boje und die Catfire Inliner.

Die erste  Nachricht war schon klasse, doch die Zahl der gefangenen Fische am Ende der knapp 7-tägigen Flußtour toppte dann doch die kühnsten Erwartungen! 25 Fische standen auf der Haben-Seite!

Und Volker war nicht nur mit seinen neuen Stöcken sehr zufrieden! 😊

Folgendes Tackle kam bei dieser Tour fürs Ansitzangeln in Einsatz:

Team Waller Z Drift 275 und Catfire Boje 270, Tica Team STL 558 und Tica Team ST 558, beide mit Climax Cult Catfish Strong 0,60 mm bespult.


28.02.20

Mein langjähriger sehr guter Freund und Weggefährte Michael Komuczki wurde für zwei seiner Filme ausgezeichnet!

Auch wenn Michael "unter anderen Farben" unterwegs ist, sollte man dies erwähnen!

Nochmals von mir herzlichen Glückwunsch mein Freund!

Nachfolgend die offizielle Meldung dazu:

Internationaler Filmwettbewerb 2020 – Dortmund

 

 

Der internationale Filmwettbewerb – der AG Filmwettbewerb und der Messe Jagd und Hund – wurde zum 25. Mal veranstaltet. Eine Jury (Findungsausschuss) entschied über die Zulassung zum Bewerbe. Profis und Amateure reichten gleichermaßen ihre Produktionen zum Wettbewerb ein. Im Zuge der „Jagd und Hund 2020“ – eine der größten Jagdmessen Europas – wurden am 30. Januar 2020 die Teilnehmer zur Bekanntgabe des Ergebnisses und der Abschlussveranstaltung nach Dortmund geladen.

Von der AG Filmwettbewerb und der Messeleitung Jagd und Hund wurden die Teilnehmer für die Produktionen in den Bereichen der Jagd, der Natur, und dem Angeln in einer sehr würdigen Form geehrt.

Michael Komuczki hat sich im Zuge dieses Wettbewerbes mit einer Kooperationsproduktion - ÖKF FishLife - Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz - Gefährdung der Fischbestände im Donauraum! - beworben und wurde dafür mit dem 2. Platz in der Kategorie „Doku-/Angelfilm“ ausgezeichnet.

Eine besondere Würdigung dieser Kooperationsproduktion zum Schutz der Fischbestände im Donauraum, sowie der Professionalität der Arbeit von Michael Komuczki und seinen Freunden Walter Mayer (Angler/Kamera) und Christian Brandl (CB-RECORDS/Musik/Sprache) und allen mitwirkenden Freunden.

Mit einer weiteren eingereichten Produktion in der Kategorie „Doku-/Angelfilm“ - Karpfenangeln im Donauraum! - wurde Michael mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die eingereichten Produktionen wurden als beispielhaft für das gewählte Thema bewertet. Michael möchte vor allem seinem Angelpartner Walter Mayer und auch seinen engsten Freunden für die Unterstützung bei seinen Projekten – Danken!

Herzlich Gratulation und viel Erfolg für weitere Produktionen!

Artikel: MC

 

Die Filme findet ihr unter  michael-komuczki.com


24.02.20 

Närrische (Waller -) Grüße vom großen Fluss!

 Die Erfolgs-Rezeptur:

 

1. Ortskenntnis: das Wissen, wann man was wo macht!

   Hier: Aufsuchen einer geeigneten Flachwasser – Buhne

2. „Feine“, leichte Montage. Weniger ist mehr!

    Es muss nicht unbedingt bunt, farbig oder gar UV-aktiv sein … 😊

3. Eventuell noch ein leichtes Original Bungee Rig

4. Tauwürmer, weniger ist auch hier mehr!

5. Punkt – genaues Ablegen der Montage

Und zu guter Letzt die zwei wohl wichtigsten Zutaten: 

6. bei diesem Mist-Wetter den inneren Schweinehund überwinden, sein Zeugs packen und raus ans Wasser gehen!!

7.  Und dann noch das „Glück für den Mutigen und Tüchtigen“ zu haben!

 

Dickes Petri an Ursel und Stefan zum ersten Ansitz-Waller des Jahres bei diesen widrigen Bedingungen!!!


21.02.20

… das Netz vergisst nix...!!!

 

Mehr durch Zufall habe ich "meine" alte Wels-Fibel entdeckt, die ich vor einer gefühlt halben Ewigkeit mit verfasst hatte. Ich glaube, es war 2005 oder 2006? Egal!

Und nein! Habe nicht den Verein gewechselt, oder den Hersteller.

Bin nach wie vor bei Sportex und Climax (Ockert GmbH)! 

Es war eine kurze Episode bei Balzer, hat auch am Anfang, gerade in der Entwicklungsphase der Produkte fürs Spinnfischen auf Wels, richtig Spaß gemacht!

Und der Kollege aus Ungarn, Attila, ist ein ganz feiner Kerl, und ein richtig guter Angler!!!

Ein dickes "Danke!" geht an den Fischerverein Mahrendorf - Hausen. Denn die haben die Wels-Fibel abgespeichert!

Achso, was ich noch schreiben wollte, gerade wegen der Überschrift: Manch selbsternannte Angelprofi mit dem Hang zur Profil-Neurose sollte immer mal wieder daran denken: das Netz vergisst nämlich nix, überhaupt nix!!!


15.02.20

Eins meiner Lieblings – Gewässer: die Elbe

 

Der ein oder andere unter Euch kennt vielleicht die Elbe, entweder aus Artikeln in diversen Angelmagazinen, aus dem Netz, oder war schon selbst da. Ich durfte vor über 15 Jahren mehrmals privat und als Guide an diesem damals außergewöhnlichen Angelrevier mit der Spinnrute unterwegs sein.

Und durfte auch sagen-umworbene Sternstunden am Fluss, dem Tidenbereich der Elbe und am Hamburger Hafen erleben. Nein, bis zu 10 Zander und ab und an noch mehr in weniger als 4 Stunden im Hafen, kapitale Zander und Hechte im eigentlichen Fluss, das sind keine Märchen, kein Anglerlatein. Manche Stelle konnte man nur nach einem langen Marsch durch große Schilfgebiete, meist nur mit Wathose zu erreichen. Ab und an hatte ich den Eindruck, dass auf einigen Buhnen seit vielen vielen Jahren kein Angler mehr gestanden hatte!

Aber, aber es war einmal! Man könnte das Szenario, was im Laufe der Jahre dort abging, schon als Angel-Tourismus bezeichnen! Manch selbsternannte Spezialisten verfassten im Netz und auch in Heft-Form

Angelführer für einige Abschnitte der Elbe und für das Hafengebiet, in denen alle vermeintlichen Hot Spots beschrieben wurden. Das brachte Horden von Zander-fang-wütigen „Anglern“ an das Wasser, mitunter ganze Reisebusse aus dem Umkreis von Hunderten Kilometern, mit Kühltaschen und Kühltruhen bestückt.                    Auch unzählige „Guides“ schossen wie Pilze aus dem Boden, und führten die Leute für ein paar Euro ans Wasser. Manchen dieser „Guides“ war ihr eigenes Ego, und/ oder eine schnell gefüllte Geldbörse wichtiger als Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Gewässer! Was darauf passierte? Naja, aus dem anfangs Traumrevier

wurde ein wahrer Alptraum! Kormorane können keinen größeren Schaden anrichten! Aberleider ist die Elbe da kein Einzelfall in Deutschland!

Daher freue ich mich umso mehr, wenn ich ab und an eine Fangmeldung von Christopher aus dem "Wilden Osten" bekomme! Die Zander sind zwar immer noch rar, aber mit viel Ausdauer und dem gewissen „Jagdinstinkt“ konnte er schöne Fische in der kalten Jahreszeit und hauptsächlich im Dunkeln erbeuten! Ein dickes Petri nochmals in den Osten! Vielleicht entwickelt sich wieder ein einigermaßen Bestand an Stachelrittern dort!                                       Und man kann wirklich nur hoffen, dass die Angler aus der damaligen Katastrophe etwas gelernt haben!!!

... aktuell fängt Christopher seine Elbe - Stachelritter in der kalten Jahreszeit und in der Dunkelheit mit Wobbler!


08.02.20

 Eigentlich hatte ich gehofft, mal wieder eine fischige Meldung diesmal einstellen zu können,... eigentlich. Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär´! Die erste Hochwasserwelle des noch jungen Jahres machte mir die Hoffnung auf eine Fangmeldung ganz schnell platt! Nicht nur wegen den mal so schnell über 3 m höheren Pegels hier, sondern wegen der rapide abstürzenden Wassertemperatur. Waren es vor einer Woche schon gut 8,5 °C, so ging die Wassertemp. um 2,5° mit dem Hochwasser runter! Schluß mit lustig, oder der Hoffnung!

Daher nun die Vorstellung Teil 3, mit Kevin.

Und apropos Kevin, kaum hatte ich am Samstag den 25. Januar die Meldung reingestellt, da kam auch prompt die erste "kleinere" Meldung von Kevin rein: sein erster, wenn auch noch kleinerer Spinn-Walli des neuen Jahres! Gezielt hatte er Flachwasserbereiche einer längeren Buhne befischt, und prompt kam der Einschlag auf einen Hybrida-Wobbler (Grüße an Gregor), und nein nicht dieser F&F UV Wobbler, an der Waller-Spinne! Petri nochmals!

Soviel noch als Nachtrag!

 

Kevin ist der Dritte im Bunde. Auch er war vorab bei einer Guiding Tour 2014 dabei, konnte auch da einen schönen

190-plus Rhein-Waller fangen. Kevin war das Paradebeispiel für viele Angler vor einer Guiding-Tour gewesen: Anfangs gleich einen 2m Waller gefangen, und dann folgten unzählige erfolglose und frustvolle Ansitze. Er war schon kurz davor, seine damals neu gekaufte Wels Ausrüstung mit der Handsäge klein zu machen und das

Projekt „Heimat-Waller“ ein für alle Mal in die Tonne zu klopfen. Wie bei vielen Kunden zuvor waren es nur die kleinen berühmt-berüchtigten Schräubchen, die mal in die eine oder andere Richtung gedreht werden mussten, gepaart mit Staunen, Kopf-schütteln und den großen Ah ha – Effekt. Anschließend fing auch Kevin nicht mehr zufällig seine Fische. Und das waren nicht wenige, und dabei auch ein paar richtige Kaventsmänner!                      Er hatte und hat den Biss und Ehrgeiz, Vieles auszuprobieren, zu testen. Also nicht nur einmal etwas annehmen und danach stur immer dasselbe zu tun. Und genau dieser Biss ließ ihn mittlerweile zu einem richtig guten Sinnfischer werden, egal ob vom Ufer oder Boot aus. Kaum ein Räuber ist vor ihm im Rhein und seinen Seitengewässern noch sicher.

Letztes Jahr schoss dann unser Kevin den Vogel ab: mehr aus Jux schleppte er im Sommer einen kleinen Wobbler an

leichtesten Gerät hinterher, so nach dem Motto: mal sehen, wie der Wobbler bei welcher Geschwindigkeit in welcher Tiefe so läuft …, und Rumms! Das Ergebnis dieses „Tests“ könnt ihr im aktuellen Sportex Katalog sehen! Kevin ist aus meinem Team nimmer weg zu denken! Absolut zuverlässig, loyal und was die Tests neuester Splins des Scheffes anbelangt, schweigsam wie ein…! Und einer, den man mitten in der Nacht anrufen könnte, wenn’s brennt!


01.02.20

Weiter gehts mit der Vorstellung des Team JK:

 

Stefan kam kurz nach Volker zum Team. 

Auch er war ehemaliger Guidingkunde, hatte aber auch, wie Volker, schon sehr viel Erfahrung beim Welsangeln. Unzählige Male waren Stefan und seine Frau Ursel am Po und ebenso oft an den großen französischen Flüssen. Vor der besagten Waller-Guidingtour war für ihn der Rhein in Sachen Welsangeln ein weißes Blatt Papier. Das änderte sich von da ab: etliche Nächte verbrachten die Zwei an der Pfälzer Rheinstrecke. Viele schöne Stunden haben wir, oft auch mit Volker, am Wasser verbracht.

Legendär sind auch ein paar Ansitze hier am Rhein, die richtig gut waren, in Bezug auf Größe und Anzahl der gefangenen Waller. Zum Beispiel: Fünf Waller in zwei Nächten, vier Waller ü 2m in einer Woche, dabei auch der wunderschöne gefärbte Wels, 3 Fische in knapp 120 Minuten. Wenn´s mal rappelt, dann richtig!

Aber es gab oder  gibt immer mal wieder Ansitze ohne Fisch! Das sind dann die Nächte des Tüftelns…!

 

Stefan ist einer meiner härtesten Kritiker bei meinen Ideen, Testmuster von Rigs, speziell bei den Bungee-Rigs. Er war auch derjenige, der vor vielen Jahren mit mir die Idee des „Gummizug-Vorfaches für das Welsangeln“ umsetzte.

 

Ursel und Stefan waren und sind immer da, wenn sie gebraucht werden, egal ob bei den vielen Guidings oder auch bei Messen wie z. B. der Angelmesse in Karlsruhe, oder auch wenn man sie privat mal brauchen sollte.

Ich, wir möchten die zwei Pfälzer nicht missen!


25.01.20

 

Jetzt schon auf Waller ansitzen? Eure Fragen hierzu.

 

Heute möchte ich hier die momentan am häufigsten gestellte Frage (-n) beantworten. Nicht dass ich zu bequem bin, jede einzelne Mail zu beantworten. Nein! Aber ich denke doch, dass es noch mehr von Euch interessieren könnte:

„Lohnt sich jetzt schon ein Ansitz?“           

Zuerst einmal, mit den Worten „sich lohnt“ habe ich so mein Problem! Lohnen tut es sich doch immer? Auch wenn mal nix oder wenig geht,irgendwas ist dennoch lohnend, oder?

„Ob Ihr jetzt zu dieser Zeit Aktion (-en) haben könntet?“ Jepp, klar!

Aktuell hat hier der Rhein eine offiziell gemessene Temperatur von 6 °C. Also nicht wirklich Bade-Temperatur! 😊 Die Waller sind generell im Fluss aktiver als in den meisten Stillgewässern. Wegen der Strömung, die immer mal wechselt, und dem Schiffsverkehr sind die Welse doch mal gezwungen sich zu bewegen. Bewegung heißt auch, dass der Stoffwechsel angeregt wird. Und somit müssen die Fische hin und wieder etwas zu sich nehmen.

Es sind noch nicht die großen Mengen, in Fressrausch werden sie noch nicht geraten, aber so ein kleiner Snack zwischendurch wird nicht verschmäht!

Bei der aktuellen Wetterlage, Nachttemperaturen gegen Null mit Sonnenschein tagsüber und Temperaturen mehr oder weniger deutlich über Null sind Flachwasserbuhnen erste Wahl! In den ruhigeren Bereichen erwärmt sich das Wasser schneller und wird höher sein als die eigentliche Fluss Temperatur. Und genau in diesen „heißen“ Bereichen ziehen auch die Futterfische, also ein kleines „Tischlein deck dich“!

Die Waller wollen aber nicht weite Strecken zurücklegen vom Ruheplatz zum „Esstisch“. Wir müssen eine Buhne aussuchen, die ein tieferen Bereich, in etwa der Hauptstromtiefe entsprechend, und gleichzeitig einen flachen Bereich stromab gelegen, hat. Und glaubt mir, diese Buhnen sind nicht selten! Die Montagen sollten genau auf

diesem Weg vom Schlaf- oder Wohnzimmer zum Esstisch liegen.

Köder Nummer 1 ist Tauwurm. Es reichen maximal 10 Krabbler aus, es muss kein großes Bündel sein.

Die Angelei im vermeintlichen Winter ist nix für Wärme-liebende! Ist schon hart, eine Nacht am Fluss bei diesen Temperaturen zu verbringen. Die gute Nachricht: es reicht ein Ansitz bis ca. 22 Uhr. Es kommt oft noch eine Aktion

um Mitternacht, da bleiben sich die Waller übers ganze Jahr treu. Empfehlenswert ist dieses Aussitzen eher mit    4-Jahreszeiten-Schlafsack und Zeltheizung in Kombi mit Heißgetränk.

Wenn die Wetterprognosen zutreffen sollten, dann dürften die nächsten Tage sehr interessant werden! Steigende Temperaturen sowohl tagsüber als auch nachts, und Regen. Wir hatten und haben gerade bei einem milden Witterungseinbruch nach kalten Tagen fast immer Erfolg! Und das auch mit der Spinnrute!

 

Ich hoffe, dass ich Eure Fragen ausreichend beantworten

konnte! Ich, wir wünschen Euch, sofern Ihr einen Ansitz machen wollt, viel

Glück, warme Füße und schöne Zeit am Wasser!


18.01.20

 

Neue Rubrik "Team JK"

Darin werden nach und nach "meine Männers" mit einem kleinen Steckbrief vorgestelltDen Anfang macht Volker:

Volker ist nicht nur am längsten im Team, er ist zudem unser „Senior“. Das aber nur in Bezug auf sein Alter (Jahrgang 63)! Seit gut 9 Jahren ist Volker fester Bestandteil in meiner kleinen Mannschaft! Er war und ist unser Kamera-Mann, egal ob für bewegte oder Stand-Bilder! Trotz starker beruflicher Beanspruchung nimmt er sich mindestens zweimal pro Jahr eine kleine Auszeit und verbringt diese am Ebro, in der Regel zur Faschings- bzw.

Karnevalszeit, und noch an der Rhone. „Geschmäckle“ für das Wallerangeln am Rhein hat der passionierte Karpfenangler durch und mit mir bekommen. Er ist, wie übrigens die anderen 3 Team-Mitglieder auch, über Guiding-Touren zu mir gekommen. Volker ist aber ein alter Hase, oder besser Fuchs, im Ansitzangeln

oder „Fallen stellen“ wie er es gerne nennt. Einige Jährchen, bevor wir uns kennen gelernt haben, war er neben den oben schon genannten Flüssen auch am Po. Erklären oder zeigen brauchte ich ihm eigentlich nichts mehr! Bei anderen „Vereinen“ würde nun eine PB Liste höchstwahrscheinlich kommen. Um es abzukürzen und Euch nicht mit irgendwelchen „Angaben“ zu langweilen: Volker hat etliche schöne, kleine, große, kapitale Waller gefangen, im In- und Ausland! A apropos Ausland: selbst die Fische des Amazonas oder die Störe in Kanada waren nicht

vor ihm sicher …! 😊

Was uns aber wichtiger ist und bleibt: wir haben viele schöne Stunden sowohl in kleiner, als auch in größerer Runde am Wasser verbracht! Und, was ich auch nicht vergessen darf, Volker war und ist immer da, wenn es irgendwie bei ihm möglich ist oder möglich gemacht werden kann, egal ob Guiding und Händlerkurse (früher), oder bei Messen ob klein oder groß, oder wenn man ihn privat mal bräuchte!


11.01.20

 

Der erste Fisch des neuen Jahres…

… ist immer etwas Besonderes! Und wie groß oder klein, der vermeintliche Zielfisch oder Beifang, es ist egal! Man könnte dies auch mit dem ersten Fisch an seiner neuen, gerade erst gekauften Wunsch-Rute vergleichen.

Und dieser erste Fisch bleibt auch lange in Erinnerung, zumindest bis zum nächsten oder zu den nächsten erbeuteten schönen Zielfischen!

Ich hatte im Jahresrückblick über Mike berichtet: er war viele Abende und Nächte mit seiner 240er Curve Spin und flach-laufenden Wobblern unterwegs. Seine zig Stunden, die er für Stellensuche investierte, hat

sich gleich zu Beginn des neuen Jahres bezahlt gemacht: am 5. Januar bei ungemütlichen Temperaturen knapp über Null schlug gegen 20 Uhr der erste Wobbel-Zander des Jahres bei ihm in der Rute ein!            Petri Mike zu dem schönen ü 70er Rhein-Zander!!!

Ja, der Fisch war wirklich "nur" über 70 cm lang! Alle, die schon mal alleine und vor allem Nachts mit dem Handy Bilder mit Selbstauslöser gemacht haben, wissen und verstehen, warum es so aussieht wie es aussieht...!


04.01.20

 

Skurrile Beifänge

 

Wir alle hatten sicherlich schon den ein oder anderen Fisch, der einen Köder nahm, welcher sicher nicht wirklich für diese Fischart bestimmt war, oder?

Der Hecht mit ü 70 cm, der den auf Grund liegenden Tauwurm nahm. Oder den stattlichen Zander, der ein Bündel Maden nicht verschmähen konnte. Oder, oder, usw.

Bei Naturködern ist es zwar verwunderlich, aber sorgt noch nicht für ein richtig ungläubiges Kopfschütteln. Wenn aber eine Fischspezie einen Kunstköder nimmt und so überhaupt nicht in die Reihe der zu erwartenden Fischarten passt, dann wird es schon skurril!

Als ich beim Faulenzen auf einen Kauli vor fast 15 Jahren eine stattliche Rhein - Barbe fing, war mein Gesichtsausdruck mit Sicherheit schon „heiß“. Oder die kapitale Barbe aus dem Rhein, die beim Hochwasser einen flachlaufenden Wobbler voll nahm. Mittlerweile sind Barben auf Kunstköder keine Überaschung mehr! Aber beim kapitalen Ebro-Karpfen, der beim Zanderangeln das gefaulenzten Stint Imitat inhalierte, da war die Verwunderung schon sehr sehr groß. Brassen von stattlichen Größen fingen wir im Hamburger Hafen, ebenfalls auf Kauli, öfters.

Aber als im gleichen Gewässer ein Aal den gefaulenzten Köder nahm? Ohne Worte!

 

Ähnlich verdutzt und ungläubig muss Mike geschaut haben, als Ende letzten Jahres eine kapitale Nase        ü 50 cm Länge den gejiggten Gufi nahm!

 

Vor Überraschungen ist man beim Angeln, besonders beim Spinnfische,n wohl nicht sicher! Oder was habt ihr da schon Skurriles gefangen?


 

01.01.2020

 

Euch und Euren Familien und/ oder Lieben ein guts Neues!!!

 

Was war das für ein Jahr...!  Teil 3

… wie versprochen, hier ein kleiner Querschnitt durch das vergangene Jahr!

 

31.12.19

 

Was war das für ein Jahr...!  Teil 2

 

Aber halt, Korrektur: Mike und sein Angelkumpel hatten doch ihre Waller-Erfolge, und das eigentlich mit als Erste! Gleich zu Beginn des Jahres konnten die Zwei bei gerade Mal einer handvoll Ansitzen 4 Wallis bis knapp über 2 m fangen! Das sollte unbedingt noch erwähnt werden! Wenn Mike mir das die Tage nicht gesagt hätte, es wäre mir wohl nimmer eingefallen! Sorry!!!

 

Bleiben wir beim Welsangeln: Stefan hatte zusammen mit Michel nochmal so eine typische „Stefan-Woche“ im Herbst: sch... Wetter, sch... Wind, besser gesagt Sturm, und sch... Regen, oder besser Sintflut? Sie „Durch den Monsun ...“. War schon klasse, was die Zwei bei diesen Wetterkapriolen fangen konnten. Nein, kein Riese oder keine Riesen, sondern einfach nur schöne Waller. Und wieder waren Testmuster vom „Meisterstück“ im Einsatz!

 

Ebenfalls im Herbst war Volker mit einem Angelkumpel an der Rhone. Eigentlich ein guter Zeitpunkt am französischen Fluß, nur leider machte das vorherige Hochwasser das Angeln nicht leicht. Die Waller hatten sich mit dem steigenden Flußpegel ein Paar Tage vorher die Bäuche kugelrund gefressen, waren danach satt und träge. Für den abschließenden Test des „Meisterstückes“ war es dafür die Feuerprobe: obwohl die satten Welse sehr spitz und vorsichtig waren, konnten einige Wallis gefangen werden! Langweilig wurde es demnach nicht!

 

Wer fehlt noch? Oder was wäre noch erwähnenswert? Das Wichtigste vielleicht zuerst: das „Meisterstück“ wird 2020 kommen! Ja, sorry, stimmt, eigentlich hätte es im Herbst 19 kommen sollen. Nachdem es klar war,dass es zum Herbst nix werden sollte, habe ich mir viel Zeit mit der Weiter-Entwicklung, Überarbeitung, Tests, usw. gelassen. Wenn ich es schon „Meisterstück“ nenne, dann soll es auch genau DAS sein, ohne Kompromisse! Wenn ich in Rätsel spreche oder schreiben sollte, im Laufe des neuen Jahres werdet ihr es verstehen! Soviel vorab: Mein Team, die noch mit-Involvierten Kollegen und ich sind nach den Ergebnissen und Erkenntnissen in 2019 sicher, das es ein wahres Meisterstück geworden ist!

 

Neben diesem Waller-Bungee habe ich noch etwas andere Bungee-Rigs gebaut, die Tests laufen mittlerweile im Süß- und auch salzigeren Wasser. Dazu im Laufe des neuen Jahres mehr! Auch wartet das Zander-Bungee auf den letzten Schliff. Zu tun gibt’s also viel im neuen Jahr.

 

Auch fehlen darf die für mich anfangs nicht vorstellbare Menge an verkauften Waller-Bungee-s. Etliche wurden in den 2 Varianten R und H+ seit Ende 2017 gebaut und ausgeliefert! Für mich eine richtig große und tolle Hausnummer! Danke, vielen Dank dafür! Und die Zahl der wirklich kaputt gegangenen Bungee-Rigs ist sowas von gering bisher ausgefallen.

 

Und „meine“ CatFeeder gibt es weiterhin; in der Sportex Catfire Serie zwei Varianten! Jepp, da bin ich richtig stolz drauf! Auch wurden einige Anregungen und Wünsche von meinen Männers und mir bei der Catfire-Serie berücksichtigt. Das freut einen natürlich sehr!

 

Neben diesen vielen tollen, schönen Momenten gab es auch die Rückschläge, Flops, Enttäuschungen! Ohne diese geht es wohl nicht. Aber egal was war, egal ob die kleinen oder etwas größeren negativen Dinge, wir, damit meine ich mein Team, Kollegen und Freunde, Familien, und auch ich, wir sind immer wieder aufgestanden! Okay, das trifft nicht unbedingt mehr für mich zu, da das Stehen so nicht mehr geht, wohl nie mehr möglich sein wird. Aber ich habe den oder meinen Kampf angenommen! Aufgeben ist nicht! Und 2020 möchte ich unbedingt öfters am Wasser sein. Das ist mein wichtigster Vorsatz fürs neue Jahr!

 

In diesem Sinne: ich, wir wünschen euch ein schönes, erfolgreiches Jahr 2020! Egal ob im privaten, beruflichen oder anglerischen Bereichen! Und bleibt oder werdet gesund!

Und natürlich viele schöne Stunden am Wasser!

 

Dein, Euer Jens und Team

 

 

 

PS.: Am 01.01.2020 gibt’s noch eine Auswahl an Bildern aus dem „alten“ Jahr…

 

29.12.19

 

Was war das für ein Jahr...!

 

 

Schaltet man den Fernseher ein, schlägt eine aktuelle Tageszeitung auf oder klickt online auf „news“, dann kommt sofort irgendein Jahresrückblick. Auch wenn dieses „alle Jahre wieder“ mitunter einen nervt, man kommt dann doch nicht drum herum. Manchmal sind es schöne Ereignisse, an die man sich noch Jahre später gern zurück erinnert. Oder vielleicht totale Flops, die man am liebsten aus seiner Chronik für immer streichen möchte.

 

Da es bei meinem Team und auch bei mir einige Glanzlichter-Momente in 2019 gab, möchte ich Euch diesen zumeist positiv ausfallenden Rückblick nicht vorenthalten:

 

Das Jahr oder die Saison war noch nicht richtig angelaufen, da sorgten Michel und Volker am Ebro für das erste anglerische Highlight! Egal ob beim Vertikal- oder Ansitzangeln, die spanischen Waller ließen die Beiden kaum einen Tag in Ruhe! Und es waren richtige Ebro-Bullen mit dabei! Bei dieser Tour testeten die Beiden erfolgreich die ersten Muster meines „Meisterstück“-Bungee. Sorry, aber dieses Bungee wird noch ein paar Mal hier auftauchen...!

 

Die ersten Bilder von dieser Ebro-Session waren noch nicht einmal in den Bilddateien abgelegt, als Ursel und Stefan hier am heimischen Rhein ein wahres Husarenstück fertig brachten: 5 Waller ü 2 m in knapp einer Woche! Darunter der „ET“ , der einzigartig gefärbte Wels. Dieser Fisch, und auch Stefan, findet man im neuen Sportex Katalog. (Auch in dieser sehr speziellen Woche spielte das „Meisterstück“ eine Rolle :-) ).

 

Nun zu unseren zwei Jüngeren im Team, Kevin und Mike. Waller war 2019 irgendwie nicht so ihr Ding: Mike war etliche Abend- und Nachtstunden am Fluß unterwegs, um mit seiner 240er Curve und Wobblern den Räubern auf die Schuppen zu rücken.Er probierte bei den unterschiedlichsten Pegelständen nahezu alle nur denkbaren Taktiken aus, und fing wirklich alle heimischen Räuber. Alle!                                                                                                        Hecht, Rapfen in der Dunkelheit? Oder Barsch? Auf flachlaufende Wobbler? Mike machte es möglich! Zudem konnte er durch das lange Strecke-machen am neuen Flußabschnitt einige Spots auskundschaften, um 2020 dort dann seine Walleransitze zu machen. Wir können gespannt sein …! Aber halt, eins stimmt ja nicht so ganz, Mike hatte Waller-Kontakt, allerdings auf 7 bis 10 cm „lange“ Wobbler, an der leichten Spinne mit 10er Geflecht auf der Rolle..., siehe „Shit happens“.

 

Kevin gelangte ebenfalls in den neuen Sportex Katalog mit einer richtig kapitalen Hecht-Dame, oder besser doch Oma! Hecht ist auch die Überschrift zu Kevin`s 2019! Zig Esox konnte er fangen, mitunter auf fast schon vergessene Kunstköder, oder beim Schleppen mit Wobbler. Kevin ist wirklich zu einem Fuchs in Sachen Angeln mit Kunstködern geworden, Hut ab mein Guter! Selbst in Monaten, in denen die meisten Spinnangler jammerten dass nix gehen würde, Kevin fing! Und fing! Und fängt immer noch! Egal ob kleiner 7 cm oder 30 cm Wobbler! Und Waller? Jepp, auch Kevin hatte seine Wels-Erlebnisse! Doch da …, siehe oben, Waller und Mike! Hatte Kevin die leichte Spinnrute in der Hand, dann rumms..., ssssst, und Tschüß! Nahm er darauf die schwere Spinnrute... 0. Dann eben wieder die Leichte, vielleicht gehen Barsche? Ergebnis: rumms..., ssst, und Tschüß!

 

 

…. Fortsetzung folgt …, siehe Eintrag vom 31.12.2019! 😊