Team JK

 

Meine "Männers" tauchen immer mal wieder auf, sei es auf Messen, hier auf meiner Seite, auf der Facebook-Seite von Sportex und Climax, und/ oder im Sportex Katalog.

Ich möchte Euch so nach und nach mein Team vorstellen, auch kurz die kleinen Geschichten erzählen, wie jeder Einzelne zu mir gekommen ist.

Seitdem ich selber kaum noch ans Wasser komme bzw kommen kann, sind meine Teamer meine Augen, Ohren, testen für mich, stoßen Ideen an, machen Verbesserungsvorschläge, bringen die Bilder oder Filme, und und und! Also sind sie ein unheimlich wichtiger Teil von meinem Tun, von mir geworden!

Und sie werden auch vom Ockert-Konzern, also Sportex; Climax, Tica, akzeptiert!

Was mir immer wichtig war und ist: niemand von ihnen muss, sondern macht wie er kann, Zeit hat! Und es wird auch nicht von mir verlangt, dass sie unbedingt das oder das fischen oder zeigen müssen!

Und alle sind zu Freunden geworden, so diejenigen, die ich mitten in der Nacht um Hilfe bitten könnte, und sie dann auch kommen würden! Wer mich näher kennt weiß, dass ich mit dem Begriff "Freund" sehr vorsichtig bin! Bekannte hat man viele, Freunde nur ganz ganz wenige ...! Und ab und an erlebt man auch seine Enttäuschungen, wenn man mal zu schnell jemanden als "Freund" an sich rangelassen hat..." Aber auch ich werde aus Erfahrung (-en) klüger!!!

Was alle 4 gemeinsam haben: es sind leidenschaftliche Angler! Und keine Foren-Junkies, keine "Boah, ich bins...", "... ich habe...". Keine Theoretiker! Keine, die so tun, als seien sie nun etwas besseres! In meinem Team dulde ich keine Poser, Profil-Neurotiker, selbst-verliebte Typen! Diese Typen machen sehr viel kaputt, sorgen dafür, dass wir Angler immer wieder schief angesehen werden!

 

Volker ist nicht nur am längsten im Team, er ist zudem unser „Senior“. Das aber nur in Bezug auf sein Alter (Jahrgang 63)! Seit gut 9 Jahren ist Volker fester Bestandteil in meiner kleinen Mannschaft! Er war und ist unser Kamera-Mann, egal ob für bewegte oder Stand-Bilder! Trotz starker beruflicher Beanspruchung nimmt er sich mindestens zweimal pro Jahr eine kleine Auszeit und verbringt diese am Ebro, in der Regel zur Faschings- bzw.

Karnevalszeit, und noch an der Rhone. „Geschmäckle“ für das Wallerangeln am Rhein hat der passionierte Karpfenangler durch und mit mir bekommen. Er ist, wie übrigens die anderen 3 Team-Mitglieder auch, über Guiding-Touren zu mir gekommen. Volker ist aber ein alter Hase, oder besser Fuchs, im Ansitzangeln

oder „Fallen stellen“ wie er es gerne nennt. Einige Jährchen, bevor wir uns kennen gelernt haben, war er neben den oben schon genannten Flüssen auch am Po. Erklären oder zeigen brauchte ich ihm eigentlich nichts mehr! Bei anderen „Vereinen“ würde nun eine PB Liste höchstwahrscheinlich kommen. Um es abzukürzen und Euch nicht mit irgendwelchen „Angaben“ zu langweilen: Volker hat etliche schöne, kleine, große, kapitale Waller gefangen, im In- und Ausland! A apropos Ausland: selbst die Fische des Amazonas oder die Störe in Kanada waren nicht

vor ihm sicher …! 😊

Was uns aber wichtiger ist und bleibt: wir haben viele schöne Stunden sowohl in kleiner, als auch in größerer Runde am Wasser verbracht! Und, was ich auch nicht vergessen darf, Volker war und ist immer da, wenn es irgendwie bei ihm möglich ist oder möglich gemacht werden kann, egal ob Guiding und Händlerkurse (früher), oder bei Messen ob klein oder groß, oder wenn man ihn privat mal bräuchte!

 

Stefan kam kurz nach Volker zum Team. 

Auch er war ehemaliger Guidingkunde, hatte aber auch, wie Volker, schon sehr viel Erfahrung beim Welsangeln. Unzählige Male waren Stefan und seine Frau Ursel am Po und ebenso oft an den großen französischen Flüssen. Vor der besagten Waller-Guidingtour war für ihn der Rhein in Sachen Welsangeln ein weißes Blatt Papier. Das änderte sich von da ab: etliche Nächte verbrachten die Zwei an der Pfälzer Rheinstrecke. Viele schöne Stunden haben wir, oft auch mit Volker, am Wasser verbracht.

Legendär sind auch ein paar Ansitze hier am Rhein, die richtig gut waren, in Bezug auf Größe und Anzahl der gefangenen Waller. Zum Beispiel: Fünf Waller in zwei Nächten, vier Waller ü 2m in einer Woche, dabei auch der wunderschöne gefärbte Wels, 3 Fische in knapp 120 Minuten. Wenn´s mal rappelt, dann richtig!

Aber es gab oder  gibt immer mal wieder Ansitze ohne Fisch! Das sind dann die Nächte des Tüftelns…!

 

Stefan ist einer meiner härtesten Kritiker bei meinen Ideen, Testmuster von Rigs, speziell bei den Bungee-Rigs. Er war auch derjenige, der vor vielen Jahren mit mir die Idee des „Gummizug-Vorfaches für das Welsangeln“ umsetzte.

 

Ursel und Stefan waren und sind immer da, wenn sie gebraucht werden, egal ob bei den vielen Guidings oder auch bei Messen wie z. B. der Angelmesse in Karlsruhe, oder auch wenn man sie privat mal brauchen sollte.

Ich, wir möchten die zwei Pfälzer nicht missen!

Kevin ist der Dritte im Bunde. Auch er war vorab bei einer Guiding Tour 2014 dabei, konnte auch da einen schönen

190-plus Rhein-Waller fangen. Kevin war das Paradebeispiel für viele Angler vor einer Guiding-Tour gewesen: Anfangs gleich einen 2m Waller gefangen, und dann folgten unzählige erfolglose und frustvolle Ansitze. Er war schon kurz davor, seine damals neu gekaufte Wels Ausrüstung mit der Handsäge klein zu machen und das

Projekt „Heimat-Waller“ ein für alle Mal in die Tonne zu klopfen. Wie bei vielen Kunden zuvor waren es nur die kleinen berühmt-berüchtigten Schräubchen, die mal in die eine oder andere Richtung gedreht werden mussten, gepaart mit Staunen, Kopf-schütteln und den großen Ah ha – Effekt. Anschließend fing auch Kevin nicht mehr zufällig seine Fische. Und das waren nicht wenige, und dabei auch ein paar richtige Kaventsmänner!                        Er hatte und hat den Biss und Ehrgeiz, Vieles auszuprobieren, zu testen. Also nicht nur einmal etwas annehmen und danach stur immer dasselbe zu tun. Und genau dieser Biss ließ ihn mittlerweile zu einem richtig guten Sinnfischer werden, egal ob vom Ufer oder Boot aus. Kaum ein Räuber ist vor ihm im Rhein und seinen Seitengewässern noch sicher.

 

Mike. Er kam 2016 als Letzter in mein Team. Auch Mike war bei einem Guiding, in diesem Fall war es ein Händler – Waller – Kurs von Wolfgang Berse (www.bigfishangelmarkt.de). Es war zudem ein Kurs, bei dem mal kein Waller auf die Landungsmatte kam. Dafür wurde ich fast die ganze Nacht von den Teilnehmern mit Fragen gelöchert.

Mike war besonders Wissens-durstig. Wie viele andere Welsangler sind sein Vater und er davor Karpfenangler gewesen, eine gute Voraussetzung besonders für die Welsangelei. Daher war es für mich auch nicht verwunderlich, dass Mike an der Mission „Heimat-Wels“ nach dem Kurs dranblieb.

Er deckte sich komplett mit geeigneten Wels-Tackle ein, angefangen von der U-Pose bis hin zur Sportex Rute. Es dauerte auch nicht lange, bis Mike das zuvor beim Kurs Gelernte in aller Bravour umsetzte: gleich der erste Waller auf die nigelnagelneue Ausrüstung war ein Fisch ü 2m! Ein Start nach Maß! Es folgten einige erfolgreiche, aber auch einige Fisch-lose Sessions. Mike blieb und bleibt dennoch am Ball, wie man so schön sagt.

Das, und seine Bodenhaftung, Zuverlässigkeit und die große Lust Neues zu lernen und sich zu erarbeiten waren

die Gründe, warum er nun auch im Team JK als Nummer Vier drinne ist!

Aber nicht nur das Ansitzangeln betreibt er, auch das Spinnfischen ist sein Ding. Hier aber nicht nur auf Waller, sondern auch die Jagd im Dunkeln auf Zander & Co macht er akribisch und leidenschaftlich. Selbst die nicht gerade wenigen Welse, die ihm auf das leichte Zandergeschirr einstiegen, konnten ihm den Spaß nicht nehmen

(siehe Video „Shit happens“).